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Pimp your Wiking...

#1 von dieKatze , 28.07.2012 19:19

Hallo ernsthafte WIKING-Sammler,

bitte klickt jetzt weg.











So, jetzt sind wir unter uns.

Dave hat ein Problem. Er hat einen Lastwagen mit weißem Plastik-Fahrgestell, weißen Felgen und einer doofen Türbedruckung. Wir helfen:





Keine Angst vor Wiking-Kleber. Der kommt heutzutage aus China, ist biologisch abbaubar und klebt nicht. Mit Hilfe ungeschnittener Fingernägel und einer kleinen Messerspitze ist die Karre schnell und beschädigungsfrei zerlegt. Etwas Vorsicht vielleicht beim Ansetzen zum Herausclipsen der Verglasung, die Dachpfosten sehen etwas empfindlich aus:







Jeden Tag steht ein Dummer auf - man sollte das nur nicht selbst sein. Erfahrung zeigt, daß das Lackieren von Wiking-Kunststoffen mittels billiger Baumarkt-Sprühdosen des öfteren zu Zersetzungserscheinungen des guten Wiking-Kunststoffes führt. Aber der Kunststoff der aktuellen Modelle sieht von Haus aus anders aus als früher, mehr so milchig. Vielleicht kommt der ja auch aus China, ist biologisch abbaubar und hat ganz andere chemische Eigenschaften als das Teufelszeug aus Westberlin früher? Versuch macht kluch und an einer unauffälligen Stelle wird geprobt, hier der Fahrerhausinnenboden:





Diesmal ist es gutgegangen, aber wir sind hier unter Männern und es gibt keine Vollkasko! Wer sowas nachmachen möchte, der probiere mit seiner eigenen Farbe an seinem eigenen Modell, vielleicht habe ich nur Glück gehabt!
Die Vorderachse können wir bedenkenlos um zwei Millimeter kürzen, reine Materialverschwendung das. Bei Wiking ist die Wirtschaftskrise wohl nicht angekommen?






Jetzt wird lackiert, die Felgen werden auf Klebeband fixiert, sonst gehen die fliegen:





Während der Lack trocknet gehen wir mit Autopolitur an die Türbedruckung. Sieht schlimmer aus als es ist, auch Wiking-Bedruckungen kommen mittlerweile aus China, sind biologisch abbaubar und lassen sich problemlos entfernen:








Der Bausatz fertig zur Montage. Nichts hat sich aufgelöst, keine giftigen Dämpfe sind entwichen, niemand muß evakuiert werden:






Sieht der jetzt gut aus?






Nein, so richtig gut sieht der noch nicht aus. Die Felgen gefallen mir noch immer nicht, da wird im Herbst, wenn die Börsen wieder losgehen, mal verstärktes Wühlkistenwühlen angesagt sein um vielleicht mal ein paar Schrottwikings zur Alträdergewinnung zu erstehen...






Das Modell stammt aus der Chevy-Packung von 2010 die momentan als Sommerloch-Ramschaktion beim Kölner Händler Lindenberg zum Sonderpreis verkauft wird...






Schönen Gruß,

Ralf


 
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RE: Pimp your Wiking...

#2 von uk1969 , 28.07.2012 20:06

Hallo Ralf,
sehr geile Sache, ich war bisher immer von den neuen Modellen wegen der Bedruckung
nicht so begeistert, da es des Guten einfach zu viel ist...die Schlichte Eleganz macht es eben doch aus...

Klasse, was Du uns hier zeigst, das ermutigt mich am Montag mal "einzukaufen"...

Beste Grüße Uwe


 
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RE: Pimp your Wiking...

#3 von Haennie , 28.07.2012 20:58

Hallo, genau so habe ich meine US Trucks auch umgespritzt. Die neuen Ausführungen waren m.M. völlig daneben.
Aufdrucke sind alle ab. Natürlich habe ich die Räder gewechselt...
Gruß Hans


und immer Ha Ho He, Hertha BSC


 
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RE: Pimp your Wiking...

#4 von bastler ( gelöscht ) , 29.07.2012 12:29

hi,
dann werden diese Trucks ja bald eine Rarität wenn einige oder viele diese umpimpen.

Wie hoch sind denn heute die Stückzahlen die Wiking produziert ?
Und wie waren die ca. 1960 ?

Gibt es ggf. div. Angaben darüber im allgemeinen, denn diese Angabe habe ich in dem Sonderheft 1948 - ... vermißt, auch in anderer Literatur, so wie es im Michel Katalog bei den Briefmarken üblich ist.

Lg Rolly


bastler

   

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