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RE: Unbekannt: Mercedes 220/300 Cabrio Sa

#76 von kdoe_de , 02.12.2015 20:25

Der Mercedes stammt von der Firma KoHo, später wurden die auch von NP angeboten. Die gab es wohl bis in die 1990er Jahre ...

Gruß Klaus



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KoHo/NP: Mercedes 220/300 Cabrio Sa

#77 von AbzweigLetter , 02.12.2015 20:35

Hallo Klaus,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich habe das bereits geändert.

Diese Firmen sind mir als Spielzeug-Hersteller beide völlig unbekannt. Es sind wirklich die Hersteller - nicht die Vertriebsfirmen?

Gruß

Uwe Ganther


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RE: KoHo/NP: Mercedes 220/300 Cabrio Sa

#78 von kdoe_de , 02.12.2015 20:42

Koho steht für "Koch und Hofmockel", NP für "Norddeutsche Plastik"



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Manurba: Hanomag L28 Clubbus

#79 von AbzweigLetter , 02.12.2015 20:59

Hallo Leute,

nachdem das Rätsel um den Mercedes geklärt werden konnte, kann nun das nächste Modell folgen:
(Ich möchte meine Modelle und Typen in diesem Thread wirklich einzeln vorstellen)

Auch hier ist der Hersteller für mich unbekannt.
Danke wieder an Klaus kdoe_de und Hardy Hardy55, die ihn als Modell von Manurba identifiziert haben (Manfred Urban, Bamberg).


Diesesmal ist es wieder ein Drahtachser, der leicht kleiner, als die Wiking-Modelle ist. Hier wieder ein Größenvergleich mit dem VW T1 von Wiking.


Die Räder entsprechen in etwa den ersten Rädern ohne Profil-Gravierung, wie sie bei Wiking auch verwendet wurden. Sie sind allerdings nur einseitig graviert.


Wie man sieht, fehlt mir leider ein Rad...

Die erste Bauserie des Hanomag L28 mit 1,5 Tonnen Nutzlast wirkte etwas kleiner als die späteren Modelle. Das liegt vor allem an den viel kleineren Rädern (Durchmesser) und den nicht vorhandenen Kotflügel-Verbreiterungen.


Er ist auch sehr einfach detailliert, aber m. E. auch eindeutig als Hanomag erkennbar. Für diejenigen, die ihn nicht kennen, hat der Hersteller auch noch den Schriftzug "Hanomag" auf die Motorhaube graviert. Leider ist mir kein brauchbares Foto des Schriftzuges gelungen.

Ich nehme an, dass er auch nicht zu den Seltenheiten gehört.


Achtet mal auf die hinteren Kotflügel im Vergleich zu dem Modell (eindeutig?!).
Hier wieder ein im Hannover der 1960er Jahre entstandenes Foto meines Freundes Erhard Zhorzel, der das Vorbild dieses kleinen Modells zeigt.

Gruß

Uwe Ganther


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RE: Unbekannt: Hanomag L28 Clubbus

#80 von Hardy55 , 02.12.2015 21:04

Moin,

der Hanomag dürfte von Manurba sein.

Gruss
Hardy


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RE: Unbekannt: Hanomag L28 Clubbus

#81 von kdoe_de , 02.12.2015 21:09

Ja - der ist von Manurba (Manfred Urban Bamberg)

Gruß Klaus



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Aufruf an Groschenauto-Besitzer

#82 von AbzweigLetter , 02.12.2015 22:56

Hallo Leute,

ich habe mal eine persönliche Bitte an Euch:

Mein Interessengebiet liegt besonders bei ungewöhnlichen Vorbildern und bei urigen Lieferwagen. Aus diesem Grunde möchte ich Euch bitten - falls vorhanden - hier mal einzelne Abbildungen von Dreirad-Lieferwagen (ähnlich dem Tempo-Hanseat von Wiking), von sonstigen urigen Lieferwagen von Tempo, Goliath etc. und von Kleinwagen-Modellen zu zeigen. Klaus kdoe_de hat zwar schon in einem anderen Thread eine Serie von Kleinwagen gezeigt, aber mich interessieren Nahaufnahmen aus verschiedenen Perspektiven.

Mir sind Modelle bekannt vom Goliath GD750, vom Tempo-Dreirad, vom Champion 400, vom Topolino (NSU-Fiat 500 C), vom Messerschmitt KaRo 175, vom Goliath GP700 (erste Serie 1950) etc.
Auch ein Modell eines Lloyd LP300 (Leukoplastbomber) soll existieren.
Außerdem hat ein Freund von mir (zu dem ich allerdings keinen Kontakt mehr pflege) einen Tempo Matador 1949 (Knautschi), der sogar besser als der alte Wiking-Drahtachser ist. Der ist auch genau im gleichen Maßstab.

Hat jemand von Euch solche oder ähnliche H0-Groschenautos?
Wärt Ihr bereit, diese mal "aufwendig" von allen Seiten zu fotografieren und hier zu zeigen?


Vielen Dank im Voraus!

Gruß

Uwe Ganther


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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer *Hanomag L28 Manurba*

#83 von *3029* , 03.12.2015 02:02

* Hanomag L28 Manurba Plastikauto *

Hallo Uwe,
hallo zusammen,

in Ergänzung zu deinen interessanten Ausführungen über den Hanomag, der, wie du schreibst, recht häufig vorkommt,
aber ein schönes Modell darstellt, kann ich den in blau beitragen.
Ich habe mich bemüht, den "Hanomag"-Schriftzug auf dem Kühler einigermassen erkennbar zu machen ...





Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer *Hanomag L28 Manurba*

#84 von AbzweigLetter , 03.12.2015 02:08

Hallo Hermann 3029, hallo Leute,

jau!

Deine Fotos sind gut gelungen. Man sieht auch den Germany-Schriftzug von unten. Den hatte ich noch gar nicht entdeckt.

So stelle ich mir aussagekräftige Fotos vor, wie ich sie mir wünsche. Natürlich ist - ich eingeschlossen - nicht jeder ein Fotokünstler.

Die Farbe gefällt mir besser.

Wie selten, oder wie häufig er ist, mag ich jedoch nicht beurteilen. Es war lediglich eine Vermutung.

Ein "schönes Modell" liegt bei diesen Groschen-Autos sicherlich im Auge des Betrachters. Tatsächlich aber meine ich, dass der Hanomag für ein Groschenauto recht ordentlich ausgefallen ist. Keinesfalls sollte man diese Modelle mit den Augen eines "Nietenzählers" betrachten.

Oft ist es ja schon etwas knifflig, den Vorbild-Typ von Groschenautos zu ermitteln.

Gruß

Uwe Ganther


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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer *Borgward - Goliath**

#85 von *3029* , 03.12.2015 02:09

Hallo Uwe,

ein paar Bilder von PKW's des ehemaligen "Borgward"-Konzerns ...
(Alle Fahrzeuge von Manurba mit Drahtachsen)

Borgward Hansa

Borgward Isabella Coupé

Goliath GP 700


Das mal auf die Schnelle ...

Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer

#86 von *3029* , 03.12.2015 02:17

Hallo Uwe,

auf die Markung "Germany" wollte ich noch hinweisen, hab's dann doch vergessen ...

Ich habe mich jahrelang mit den Foto-Ergebnissen meiner diversen Cams rumgeärgert,
nachdem die letzte ihren Geist aufgegeben hat musste ich eine neue anschaffen -
und bin damit sehr zufrieden.

Gerne werde ich, sofern gewünschte Modelle bei mir vorhanden sind, diese fotografieren,
die Bilder hier einstellen,

Mit dem Ferrero MB 540 K bin ich auf der Suche noch nicht weitergekommen,
der ist wie vom Erdboden verschluckt ..., aber Haus verliert nichts

Viele Grüsse - Gute Nacht

Hermann



 
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Manurba - Borgward - Goliath

#87 von AbzweigLetter , 03.12.2015 02:23

Hallo Hermann 3029, hallo Leute,

ich wusste nicht, dass Du da noch etwas "in Petto" hattest, sonst hätte ich mit meiner Antwort noch etwas gewartet.

Dein Borgward Hansa ist eindeutig eine Isabella, die jedoch ziemlich verunglückt ist. Ich glaube, dass ich dieses Modell auch oben auf dem Boden habe, sogar in der gleichen Farbe. Die erste Generation der Isabella wurde jedoch noch als "Borgward Hansa 1500" von Borgward herausgebracht (1954).
Indizien für eine Isabella sind die angedeuteten Fensterformen und die "Knubbelrückleuchten" der ersten Versionen. Die hatte damals auch noch den großen Rombus im Kühlergrill. Außerdem hatten die Hansa 1500/1800 noch eine geteilte Frontscheibe, keine gewölbte, wie dieses Modell und die spätere Isabella ab 1954.

Dein GP700 von Goliath ist eigentlich ein GP900. Das erkennst Du ebenfalls an den "Knubbel-Rückleuchten", die damals sehr viel Ähnlichkeit mit denen der ersten Isabella aufwiesen. Es ist quasi das gleiche Vorbild, wie das sehr schöne Wiking-Modell.

Die GP700 hatten noch, ebenso wie der Borgward Hansa 1500/1800 (nicht Isabella), sehr kleine, quadratische, aufgeschraubte Rückleuchten. Die waren hochkant hinten an den Seitenblechen (unten) angeschraubt. Bei diesen beiden (Borgward und Goliath) sind jedoch die "Knubbel" sehr eindeutig bereits vorhanden und verraten die genauen Vorbilder. Spätere (Vorbild-) Modelle des Goliath hatten einen anderen Kühlergrill, ähnlich der Isabella.

Es gab jedoch auch "echte" GP700 als Margarine-Modell.

Ich will Dich nicht überfordern, aber könntest Du (bei Gelegenheit) noch Fotos von hinten dazufügen? Wäre klasse!

Der Ferrero 540K gehört m. E. sicherlich eher in den neuen Ferrero-Thread HIER.
Ich glaube, dass ich den auch noch auf dem Boden habe. In elfenbein oder in weiß. Ich muss mal forschen gehen.

Gruß und Dank

Uwe Ganther


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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer *KoHo Mercedes 220/300 Cabriolet*

#88 von *3029* , 03.12.2015 02:33

Hallo Uwe,

von dem Mercedes 220/300 Cabriolet kann ich noch einige Farben beitragen ...

Die Bilder sind noch aus den Anfangstagen der Digicams, leider nur bescheiden,
denke aber, trotzdem sehenswert.




Ich geh' dann mal in die Heia ...

Gute Nacht

Hermann



 
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RE: Aufruf an Groschenauto-Besitzer *Borgward Hansa*

#89 von *3029* , 03.12.2015 02:49

Hallo Uwe,

Borgward ist ein Automobilhersteller der mich seit jeher fasziniert, danke für deine präzisen Detailhinweise.
Mir erschien die "Isabella" auch eher als "Borgward Hansa", hatte die noch von früher so archiviert.

Zum Vergleich hier noch ein Wiking Borgward Hansa 1500 oder 1800, Wiking benannte den nur "Hansa",
in einer besonders schönen Farbe - mit den weissen "Porzellanrädern ein Schmuckstück ...

Wiking T 18 / 18 Borgward Hansa


Viele Grüsse

Hermann



 
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KoHo Mercedes 220/300 Cabriolet und andere

#90 von AbzweigLetter , 03.12.2015 02:49

Hallo Hermann 3029 und hallo Leute,

ja, tatsächlich sieht man da einen deutlichen Qualitätsunterschied in der Schärfe. Ich muss zugeben, dass ich zwar die Mercedes identifiziere, aber die anderen Modelle sind mir rätselhaft.

Der erste rote Wagen in der ersten Reihe scheint eine US-Limousine zu sein, die ich auch besitze (möglicherweise ohne Vorbild?). Der dritte, gelbe Wagen ist offenbar schon ein "modernes" Auto, ich kann ihn aber nicht wirklich erkennen.

Auch der grüne PKW in der zweiten Reihe (Mitte) ist für mich unkenntlich (Opel Olympia?).

Gruß und Dank

Uwe Ganther


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Wiking Borgward Hansa 1500

#91 von AbzweigLetter , 03.12.2015 03:01

Hallo Hermann 3029, hallo Leute,

das ist er - der schöne Borgward Hansa 1500 von Wiking!
Ich besitze ein Exemplar in grau. Ich finde es sehr gut, wenn zu Vergleichszwecken auch alte Wikinger hier zu sehen sind. Gar nicht schlimm, wenn dieses Foto (möglicherweise) schon in einem anderen Thread zu sehen war.

Das gehört einfach zur Klärung dazu.

Das Wiking-Modell ist eindeutig ein Borgward Hansa 1500. Optische Unterschiede beim Vorbild waren in erster Linie eine kleinere Heckscheibe beim Hansa 1500, außerdem Blinkleuchten, wie beim Wiking-Modell, unterhalb der Scheinwerfer angeordnet. Der Hansa 1800 hatte stromlinienförmige Blinkleuchten auf den vordenen Kotflügeln.
Außerdem waren die Frontscheinwerfer des 1800ers im Blech etwas weiter nach oben gerutscht (heute würde man "Facelifting dazu sagen").

Der Vorgänger des Borgward Hansa 1800 war der Borgward Hansa 1500. Der Nachfolger des Borgward Hansa 1800 war der Borgward Hansa 1500 (spätere Isabella). Die Isabella wirkte neben dem alten Urgestein eher sehr zierlich und elegant, obwohl der Innenraum keineswegs kleiner war.

Gruß

Uwe Ganther


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RE: KoHo Mercedes 220/300 Cabriolet und andere

#92 von *3029* , 03.12.2015 03:02

Hallo Uwe,

der gelbe soll einen Ford Kombi darstellen, während der grüne auf Opel Olympia hört ...

Von diesen US - Strassenkreuzern besitze ich einige in verschiedenen Farben.

Die Bilder habe ich auf dem PC gespeichert, die Autos selbst in Kartons gelagert,
muss mal schauen wo die stecken, liegen schon gut zehn Jahre verpackt.
Gekauft habe ich die damals für die Rokal-Bahn.

Ausser Wiking sammele ich Siku-Plastik, zwar grösserer Maßstab, aber wunderschöne 50er Jahre
Kleinwagen sind dort im Programm vertreten ...

Davon habe ich hier ein ganz altes Polaroid-Bild um 1980, dass ich abfotografiert habe.
Wenn man genau hinschaut erkennt man den blauen Borgward Hansa ...
Der weisse vorne links ist eine Isabella.



Gute Nacht

Hermann



 
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Siku-Plastik

#93 von AbzweigLetter , 03.12.2015 03:16

Hallo Hermann 3029, hallo Leute,

Siku hatte eine Vielzahl von interessanten Modellen. Ich selbst besitze nur noch einen Goliath GD750 Dreirad-Lieferwagen, weil die Siku-Modelle viel zu groß für H0 sind und dadurch m. E. nicht in mein H0-Schema passen. Für die alten Dreirad-Transporter hatte ich jedoch von Kindheit an ein besonderes Fable. Deswegen suche ich auch solche Groschenautos - oder - zumindest erst einmal gute Abbildungen von denen.

Ich sehe vorn links einen Hanomag L28 Pritschenwagen mit Spriegel/Plane in blau, davor die genannte Isabella, einen Henschel HS145/165 Tank-Sattelzug (Shell?), den blauen Borgward Hansa 1800 (!) mit Anhänger (?), rechts daneben dürfte ein zweifarbiger Ford 17m Barocktaunus stehen, hinter dem Borgward Hansa ein Ford Taunus 12/15m (Weltkugel-Taunus) mit Wohnwagen. Hinter dem Henschel-Tankzug ist noch ein Ford Köln (FK 2500-3500) mit Anhänger im Stau. Die anderen Fahrzeuge kann ich nicht identifizieren - der letzte LKW könnte ein Borgward sein (?).

Aber - die Plastik-Sikus sind zu groß für H0 - und dementsprechend eigentlich ein eigenes Thema wert.

Gruß

Uwe Ganther


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Tempo Matador

#94 von Hardy55 , 03.12.2015 11:39

Moin,

hier das Fragment meines Tempos.
Gemarkt mit KOHO 6





Gruss Hardy


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Manuba Borgward Isabella 1954

#95 von AbzweigLetter , 03.12.2015 13:04

Hallo Leute,

ich habe von Euch schon gelernt.

Zuerst noch ein Nachtrag zum Manuba Borgward Isabella. Dieses Modell besitze ich auch und habe es auf dem Boden gefunden. Leider hat es eine sehr leuchtende Farbe, so dass die Kontraste leider nicht wirklich gut "rüber" kommen. Ich werde nochmals Bilder ohne Blitz machen müssen, vielleicht werden die dann besser.


Aus dieser Perspektive sieht man eindeutig, dass es eine Borgward Isabella ist. Den Kühlergrill kann man leider nicht gut erkennen. Da werde ich noch ein Foto direkt von vorn nachliefern.
Die Zierleiste, mit dem Knick hinter dem hinteren Kotflügel hat nur die Isabella gehabt. Die leicht gewölbte Frontscheibe zeigt ebenfalls, dass es eine Isabella ist. Insgesamt ist auch die Form der Fenster und die Dachlinie eindeutig.


Von hinten wird es noch deutlicher. Der Kofferraum und die aufgesetzten "Knubbel-Rückleuchten" sind typisch für eine frühe Isabella. Vermutlich soll es das frühe Modell von 1954 darstellen. Hier sieht man nochmals deutlich die Linienführung der Isabella-Zierleisten. Die Heckscheibe ist viel zu groß für einen Borgward Hansa.


Hier ist deutlich die Art der Räder zu sehen. Sie sehen so aus, wie frühe Wiking-Räder, jedoch nur halbseitig detailliert. Im Dach kann man den Schriftzug "Germany" lesen, aber leider nicht auf meinem schlechten Bild.

Ihr solltet in Eurem Archiv dieses Modell von Borgward Hansa auf eindeutig Borgward Isabella ändern.
Falls jemand Einwände gegen meine Beweisführung hat, so sollte er jetzt sprechen, oder ewig schweigen!

Ich muss mich bei Euch nochmals für meine weniger guten Fotokünste entschuldigen. Vielleicht bekomme ich bei anderem Licht bessere Ergebnisse hin. Das muss ich aber erst noch ausprobieren.

Gruß

Uwe Ganther


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RE: Siku-Plastik

#96 von *3029* , 03.12.2015 13:12

Zitat von AbzweigLetter im Beitrag #33
Hallo Hermann 3029, hallo Leute, ...

Ich sehe vorn links einen Hanomag L28 Pritschenwagen mit Spriegel/Plane in blau, davor die genannte Isabella, einen Henschel HS145/165 Tank-Sattelzug (Shell?) (genau "Shell"), den blauen Borgward Hansa 1800 (!) mit Anhänger (?), rechts daneben dürfte ein zweifarbiger (weiss/rot) Ford 17m Barocktaunus stehen (=Opel Rekord) , hinter dem Borgward Hansa ein Ford Taunus 12/15m (Weltkugel-Taunus)(=MB 220) mit Wohnwagen. Hinter dem Henschel-Tankzug ist noch ein Ford Köln (FK 2500-3500) mit Anhänger im Stau. Die anderen Fahrzeuge kann ich nicht identifizieren - der letzte LKW könnte ein Borgward sein (?).

>>> Hinter dem Wohnwagen-Gespann der DKW "Metzgerwagen" (V 25), gefolgt vom MB LKW 3500 "Glastransporter" (V 63).
>>> Nach dem Opel Rekord ist ein Diesel-Schlepper mit Heurechen (V 64) zu sehen.

Aber - die Plastik-Sikus sind zu groß für H0 - und dementsprechend eigentlich ein eigenes Thema wert.
( Ich weiss, habe das Bild dem Thema wegen gezeigt )

Gruß

Uwe Ganther


Hallo Uwe,

Kompliment, toll gelöst, mein "Bilderrätsel" ...
Oben in deinem Text habe ich die Anmerkungen "fett" hervorgehoben.

Siku ist bei mir ein unabhängig von der Modellnahn H0 separates Sammelgebiet.
Die Modellauswahl, Farben und Zubehör faszinieren mich sehr.

Viele Grüsse

Hermann



 
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RE: Siku-Plastik

#97 von Monsfelder , 03.12.2015 13:19

jetzt gehts wieder total auseinander


Sikus haben nun mit Groschenautos ( und so heisst ja der Beitrag hier ) nichts, aber auch gar nichts zu tun


was du nicht willst, das man dir tu
das tu auch nicht, was willst denn du


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Manuba Goliath GP700/900 1955-1957

#98 von AbzweigLetter , 03.12.2015 13:30

Hallo Leute,

noch ein Nachtrag zum Goliath von Manuba:

Ich habe nochmals im Oswald nachgeschlagen, um das Baujahr heraus zu bekommen. Diese Karosserie-Variante wurde von 1955-1957 hergestellt.

Ich muss mich insofern berichtigen, als dass dieser Goliath auch noch ein Jahr 1955-1956 mit 700er Motor (GP700) hergestellt wurde. Es kann also sowohl ein GP700, als auch ein GP900 sein. Jedenfalls ist es das gleiche Vorbild, wie das sehr gute, unverglaste Wiking-Modell, das ich leider nicht in meiner Sammlung habe.


Auf diesem Bild sieht man gut die nach oben leicht gewölbte Form der Frontscheibe, sowie die alte Form des Kühlergrills. Reliefartig ist sogar die Kühlerfigur, das geflügelte Goliath-G zu erahnen.


In der Heckansicht sieht man gut die typischen, auf die hinteren Kotflügel aufgesetzten Rücklichter. Das gab es bei Goliath als moderne Zutat erst ab 1955. Später wurden diese dann sogar durch Heckflossen ersetzt.


Von der Unterseite sieht man auch hier die offenbar Manuba-typischen Räder und die Gravur "West Germany"

Von einem anderen Groschen-Hersteller gab es allerdings auch einen Goliath GP700 der Bauserie ab 1950, ohne die aufgesetzten Knubbel-Rückleuchten.

Gruß

Uwe Ganther


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Allgemeines zu diesem Thread

#99 von AbzweigLetter , 03.12.2015 13:40

Hallo Leute,

ja, ich denke auch, dass wir das Thema Siku oder Ferrero in eigenen Beiträgen behandeln sollten. Ich werde dazu nun nichts mehr sagen, sonst läuft das hier ins Unendliche. Lasst uns wirklich auf H0-Margarine-Autos beschränken.
Wenn jemand im Vergleich andere Autos mit auf dem Foto hat, ist dagegen nicht einzuwenden (einverstanden?).

Allerdings ist dieser Gesamtbeitrag als buntes, lustiges Kaleidoskop, nicht jedoch als Nachschlagewerk gedacht. Ein Nachschlagewerk müsste ein Inhaltsverzeichnis und eine geordnete Struktur nach Herstellern, Typen, Fahrzeug-Kategorien (PKW, Lieferwagen, LKW, Busse, Freelance etc.) haben. Das ist hier jedoch nicht möglich. Es ist schon großartig, wenn wir hier einen Überblick bekommen, was es alles so gab.

Noch etwas: Wenn Euch meine "Detail-Verliebtheit" zu nervig oder zu langweilig ist, so bitte ich um entsprechende Anmerkungen von Euch. Mir geht es aber auch darum, hier mal etwas über die Vorbilder zu schreiben, Vergleiche zu ziehen und wenn möglich, auch dazu ein paar Bildchen zu zeigen. Dabei kommt bei diesen Einfach-Modellen manchmal schon Erstaunliches heraus, so finde ich jedenfalls.

Gruß und Dank

Uwe Ganther


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Manurba: Tempo Matador 1949 (Knautschi)

#100 von AbzweigLetter , 03.12.2015 13:44

Hallo Leute,

nun weiter im Text! Ihr merkt schon, dass ich wirklich jedes Modell einzeln behandle und dass mir das auch Spaß macht. Nur so kann ich auf die Details eingehen, die mich interessieren.

Hardy Hardy55: Danke für das Zeigen Deines Fragmentes eines Tempo Matador I. Dieses KoHo-Modell fehlt mir noch, deshalb kann ich leider kein Vollständiges zeigen.
Natürlich ist es ein sehr vereinfachtes Abbild dieses Tempo-Lieferwagens, der von 1955-1963 in dieser Karosserie-Variante gebaut wurde. An der Form der Kabine erkennt man, dass es sich tatsächlich um einen Matador handelt, nicht um eines der ähnlichen kleineren Modelle von Tempo. Die Tiefpritsche sieht auch bei diesem Modell sehr Tempo-typisch aus.

Hier nun zu einem Vorläufer des von Hardy gezeigten Tempos.

Es handelt sich auch um einen Tempo Matador, jedoch um das Ursprungsmodell 1949-1952. Er wird auch VW-Matador genannt, weil er von einem VW-Motor mit 24 PS angetrieben wurde (bei bis zu 1,2 Tonnen Nutzlast!). Der Motor war "umgekehrt" hinter den Rücksitzen eingebaut und trieb die Vorderräder an.
Als VW mit seinem eigenen Lieferwagen (Bulli T1 - Typ 2) kam, war der Tempo natürlich ein unliebsamer Konkurrent. VW kündigte die Lieferverträge und Tempo konnte nun zusehen, wie Ersatz zu beschaffen war. Die Nachfolgemodelle hatten dann zuerst von Heinkel gefertigte Motore, später dann vom Briten Austin.


Links zum Vergleich der bekannte Wiking Drahtachser gleichen Typs - rechts das Groschenauto von "Unbekannt". Gehe ich Recht in der Annahme, dass das ein KoHo ist?


Von hinten sieht man die sehr einfache Pritschenausführung dieses Tempo-Groschenautos. Eine solche Pritsche gab es serienmäßig bei Tempo nie. Das Wiking-Modell hingegen zeigt eine typische Tempo Hochpritsche, bei der auch die Stützbretter richtig nachgebildet sind, auf der die Pritsche aufliegt. Auch das Reserverad liegt bei dem Wikinger an der richtigen Stelle: Hinten unterhalb der Pritsche.


Im Führerhausdach sieht man die Markierung 12.

Insgesamt ist das Wiking-Modell deutlich besser, als das KoHo-Modell (na klar), aber auch KoHo verstand es, die typischen Tempo-Details, zumindest der Kabine ordentlich nachzubilden.

Dieses Modell habe ich seltsamerweise lange suchen müssen. Es ist meines Wissens auch ziemlich häufig, aber mir lief lange Zeit keines über den Weg. Von einem anderen Groschen-Hersteller gibt es auch noch ein Modell nach gleichem Vorbild. Dieses ist sogar noch besser als das Wiking-Modell detailliert. Ich habe es bisher jedoch nur 1x gesehen.

Gruß

Uwe Ganther


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