RE: kleine Werbeeinblendung: Eine 0034

#126 von kilowatt , 13.12.2021 18:43

Hi, Markus,

danke fürs Aufmerksam-machen!

Ich finde die Anlage auf ihre Weise gut, denn sie zeigt, dass Fertiganlagen beim Kauf nicht fertig sein müssen. Denn das macht ja den Reiz der Modellbahn aus, zumindest für mich: Dass sie sich ständig verändern kann und nie fertig wird.

Und auch die Dichte und leichte Überladenheit finde ich ausnahmsweise mal gut: Die ist so dicht mit Nutzungen gepackt, dass sie recht lebendig erscheint.

Würde ich zwar nicht so machen, aber was will man machen, wenn die Anlage schon "fertig" ist ... ;-)


Viele Grüße

Klaus


Bilder vom Bau unserer Anlage seht ihr hier:

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Inbetriebnahme 018

#127 von Moba_Arni , 16.01.2022 21:07

HAllo und guten Abend...

heute konnte ich endlich eine "kleine Beute" abholen die ich schon vor Weihnachten gemacht habe.
Also qusi - ein "Post-christmas-gift" Ich habe hier in den Nähe, und da ist der Nürnberger Raum (Metropolregion)
ja eine wirklich dankbare Gegend, ein 018 Toporama gefunden.

Das Toporama ist, soweit ich weiß, erstmalig in Katalog 72/73 aufgetaucht.
Da mit der Bezeichnung Maxi-Topo 018 Geländematte.



Hier nun "meine" 018;o) Für ein Alter von über 45 Jahren recht gut in Schuß und auch nicht zu verbastelt





Zur Inbetriebnahme, und das ist wie ich finde, am besten im 74/75 Katalog beschrieben -
und es ist extrem wichtig sich daran zu halten, weil sonst diese alten Toporamen verschreckt... ja
gar verstört werden, zu Fehlfunktionen und ausfällen neigen. Das wollen wir doch nicht !

Man nehme erst mal eine 013 Güterzug Packung aus dem Pionier-Programm





Wichtig (!) dabei auch der alte orange Trafo - wegen dem Charma / positiv-Vibes
Meiner rappelt und klappert ein wenig... aber "läuft"



Dann muss der Güterzug auf die Gleise....



Aber damit nicht genug "fordert" der Arnold-Katalog dass noch ein Güterzug mit Extra-Pfiff!
auf die Gleise des Topo muss....



Nun gut, dann auch noch ein Rangier-Set mit 217 - geht aber ausgezeichnet.





Also - ich kann das nur empfehlen und würde es jederzeit wieder so machen...


Grüße
Markus


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RE: Inbetriebnahme 018

#128 von volvospeed , 09.02.2022 10:27

Hallo zusammen,

@Markus

Glückwunsch zur 018! Immer wieder schön zu sehen, was Ihr so alles auftreibt, diesebzüglich bin ich hier einfach zu weit vom Schuß. Aber vielleicht auch gut so, sonst hätte ich mein Bett bald unter irgendeiner Anlage stehen.
Die 018 ist für mich mal wieder so eine typische Markenbezogene Anlage, viele dieser Anlage machen fahrtechnisch leider nicht so viel Sinn. Wie z.B. das Anbauteil. Man kann von der Hauptbahn zwar in den Kringel des Anbauteils ( eigentlich ja auch eine eigenständige Anlage ) fahren, aber man kommt gar nicht mehr zurück, ohne im Kreis zu fahren, den Zug umzuhängen, um dann wieder zur Hauptbahn zu kommen. Wäre wenigstens oben noch eine Verbindung zum Außenkreis, würde das wenigstens Sinn machen. Dafür bietet die Hauptbahn aber interessante Rangiermanöver.

Ich bin immer noch sehr happy mit meiner LSK, jeden Tag geh ich dran vorbei und freue mich aufs Neue. Mindestens 1x im Monat wird sie auch bewegt und auch das macht immer noch Laune. Die Bahn ist einfach auch vom Gleisplan her genial. Einzig die Raumbeleuchtung muß ich noch verbessern, sie steht etwas unterbelichtet da. Dafür bekommt sie, wie die linke Anlage auch zwei Klemmlampen spendiert.



Mir gefällt ja immer noch die Anlage aus dem Beitrag 66 gut. Bin echt am überlegen, die mal nachzubauen, wenn auch mit kleinen Veränderungen. Sprich vorne ein Überholgleis und hinten vielleicht ein Schattenbahnhof, aber von der Basis her an die Anlage angelehnt.


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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Wer zu spät kommt...

#129 von Lucky Lutz , 23.02.2022 08:59

... bekommt die Anlage nicht! ;-)

Hallo zusammen,

leider war ich diesmal zu spät und eine wirklich schöne, waschechte Lünenschloss-Anlage ist an mir vorbeigegangen. Ich denke mal, dass sie aus der Mitte der 60er Jahre stammt. Aber seht selbst:









Ich bilde mir ein, dass ich die Anlage schonmal irgendwo gesehen habe. Ich komme jedoch nicht mehr drauf wo. Könnte in einem Heft oder so gewesen sein. Jedenfalls ist mir der schwungvolle Bogen über den See in Erinnerung geblieben.

Ich hoffe sehr, dass der Käufer die Anlage nicht zum Ausschlachten gekauft hat, sondern sie erhält. Vielleicht ist es ja sogar einer von "uns", das wäre natürlich super! :-)

Viele Grüße

Lutz

P.S.: Der sehr nette Verkäufer der Anlage hat mir freundlicherweise sein Einverständnis gegeben das Foto hier zu verwenden.


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RE: Wer zu spät kommt...

#130 von Lucky Lutz , 24.02.2022 18:31

Hallo zusammen,

dass ich meinte diese Anlage schonmal irgendwo gesehen zu haben, ließ mir irgendwie keine Ruhe. Ich habe sie eben gefunden. Und wie sollte es anders sein, nämlich hier im Forum! Gepostet damals vom Ralf im Zusammenhang mit dem Tag der Modellbahn 2017 in Nettetal-Lobberich. Die Bahn dort ist von Jens:

Arnold rapido am "Tag der Modelleisenbahn" (2. Dezember 2017)

Viele Grüße

Lutz


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RE: Wer zu spät kommt...

#131 von rapido200 , 10.05.2022 17:46

Was dem Lutz (oben #129) durch die Lappen ging, fiel uns sulzbürger Arnoldianern in den Schoß: eine Lühnenschloss-Anlage. Wir bekamen sie von einem Arnoldfreak geschenkt, der durchaus wusste, was er da hergab.
Es müssen wohl mindestens zwei Vorbesitzer gewesen sein, die sich sehr unterschiedlich daran zu schaffen gemacht hatten. Einer hat die Rangiermöglichkeiten erweitert - Weichen am Nebenbahnhof und vor dem Lokschuppen. Da hat er Weichen von vor 1967 verwendet. Später hat er wohl einen Teil der alten Weichen durch solche von 1967 ersetzt. Leider hat er dabei viele Verbinder schwalbenschwanzartig aufgebogen.
Ein späterer Besitzer hat dann alles etwas unbeholfen mit vielen Kieselsteinen, Trockenblumen und jeder Menge Farbe ausgestaltet. Die Gewässer wurden dunkelblau gestrichen und viele Dächer dunkelgrün.
Was beim Restaurieren dieser Anlage ein unschätzbarer Vorteil ist, dass Lünenschloss nahezu keinen Kleber verwendet. Alles ist mit Stahlstiften befestigt. So bekommt man Häuser, Gleise, Berg fast unbeschädigt von der Platte.

Alle Schienen habe ich ausgebaut und gründlich mit einer Messingbürste gereinigt. Auf fast allen steht unten noch "rapido 200". Die Weichen habe ich - soweit möglich - restauriert. Sie haben noch ein Herzstück aus Kunststoff. Da sie keinen Umschalter haben, holen sich die Weichenzungen den Strom nur durch Anlehnen an die Backenschienen. Nur um Zehntel Millimeter verbogen, leiten sie dermaßen schlecht, dass kein Fahrvergnügen aufkommt. Ich habe sie durch Weichen ersetzt, wie sie ab 1967 produziert wurden.
Die Farben von den Häusern waren nicht allzu schwer zu entfernen. Nur bei den Gewässern brauche ich noch viel Geduld.

Das gedruckte Gleisbildstellwerk war wohl vor allem für das Schaufenster gedacht. Elektrisch Weichen sind hier überflüssig, denn man kommt selbst mit einer dicken Wampen leicht an jede Weiche.
Das Stellwerk zeigt die Verschaltung der Anlage. Man konnte also für ein Weihnachtsschaufenster zwei Züge im Dauerlauf fahren lassen. Ich habe aber die beiden Stromkreise zu einem zusammengeschaltet. Es spielt sich so viel einfacher.

Da an mehreren Stellen die Geländematte weggerissen war, habe ich halt ein bisschen Grün und Schotter eingestreut. Die Bäume sahen teilweise etwas fischgrätenhaft aus oder waren abgebrochen. Da habe ich den Wurzelstock aufgebohrt und Bäume meiner Wahl eingesteckt. Das kann ein späterer Restaurator leicht ändern. Ich wollte jedenfalls nicht wieder frische, grüne Pfeifenputzer pflanzen.

Am Lokschuppen ist das Fachwerk mit Filzschreiber nachgemalt. Da läßt sich nichts mehr machen. Die Zäune sind alle H0, die Fahrzeuge von der "Rex Plastik" etwa TT. Das stammt von Lünenschloss selbst. Es passen also die hier dazu gestellten alten Arnold-Fahrzeuge nicht so recht.

Beim Tunnel passen nur Loks bis 1966 durch. Bei späteren müssen die Pantographen unten sein. Da fällt mir sicher noch was Unauffälliges ein. Die Bahnsteige waren so ruiniert, dass ich sie völlig erneuern musste. Zum Glück haben wir noch einige (wollte ja bei ebay kein Mensch).


Es gibt unterschiedliche Auffassungen darüber, was eine angemessene Restaurierung ist. Für mich ist ein wesentliches Kriterium, dass ich nach der Restaurierung auf der Anlage fröhlichen Betrieb veranstalten kann. Mit den alten Weichen hätte ich permanent dran herumfingern und die Loks anschubsen müssen. So aber kann ich zufrieden ein Köf über die Gleise schleichen lassen. Und da die Köf II in Sulzbürg konstruiert wurde, ist eine sulzbürger Anlage nur dann i.O., wenn dieses Ding auch zuverlässig drauf fährt.


Die Inschrift des Meisters (unter der Platte) ist 4-5 cm hoch. Der Stempel ist natürlich viel kleiner. Den habe ich als sparsamer Mensch nur hineinkopiert.
Christian


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RE: Wer zu spät kommt...

#132 von volvospeed , 12.05.2022 18:21

Hallo zusammen,

das ist aber mal eine sehr schöne LS Anlage. Der Gleisplan und das Stellwerk gfallen mir äußerst gut. Einzig der Tunnel gefällt mir gar nicht, irgendwie sieht das vom Stil her auch nicht so recht nach Lünenschloss aus. Aber ich kann mich da auch täuschen.


Mit freundlichen Grüßen
Manuel

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RE: Wer zu spät kommt...

#133 von *3029* , 12.05.2022 18:43

Hallo Manuel,

der Tunnel entspricht durchaus dem Baustil
wie Herr Luenenschloss seine Anlagen,
Insbespondere die frühen, gebaut hat.

Mir gefällt die Anlage auch sehr gut

Schöne Grüsse vom Untermain

Hermann



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RE: Wer zu spät kommt...

#134 von rapido200 , 13.05.2022 18:30

Hallo,
der Tunnel schaut wirklich ungeschickt aus. Das liegt auch daran, dass ein Vorbesitzer den oberen Teil nach innen gedrückt hat. Daher sieht das Ding auch etwas gerupft aus. Jetzt wieder herausgeklappt, hat der Tunnel eine Höhe von 35 mm über Schienenoberkante. Das war für damalige Verhältnisse schon arg knapp. Für die Gummifaden-Oberleitung, die es ja schon gab, sind 41 mm über SO vorgesehen. Selbst meine E 94 mit ausgesprochen niedrigem Geweih passt da nicht durch.
Ich bin am überlegen, ob ich nicht etwa 1 cm höher aus der gleichen Mauerplatte eine Mauer baue, die als Absturzsicherung gestaltet ist. Vorher sehe ich aber noch zu, ob mir vielleicht jemand ein Foto dieses Tunnels von einem Bruder dieser Ankage schicken kann.

Die andere Tunnelausfahrt im nächsten Bild. Ich nehme an, dass links zunächst der andere Teil des zersägten Portals eingebaut war. Da die langen D-Zugwagen, die 1967 kamen, hier wahrscheinlich anstießen, hat man diesen Teil wohl entfernt. Ich denke, ich lasse das so, weil man es eh kaum sieht.
Am liebsten würde ich ja Portale von arnold minimobil einbauen, die Lünenschloss regelmäßig verwendete. Aber die gab es 1966 noch nicht.



Noch ein paar Informationen: Die Anlage ist 151,5 cm lang und 76 cm tief. Der Untergrund ist eine Dämmplatte aus der damaligen Zeit, 4 mm Sperrholzplatte mit einer etwa 10 mm starken Schicht aus gepressten Pappdeckelfetzen. Aus dieser oberen Schicht ließen sich dann ganz einfach Vertiefungen wie etwa Gewässer harausarbeiten. Allerdings braucht man zum Befestigen der Schienen deutlich längere Stifte. In unserem alten Museum wurden diese Dämmplatten als Pinnwände in flachen Wandvitrinen verwendet.
Wie Manuel schon anderswo beschreibt, hat Lünenschloss die Flexibilität der arnold'schen Gleisgeometrie auch hier sehr stark strapaziert (im Tunnel). Die Kunst besteht m.E darin, es möglichst unmerklich nur soweit zu treiben, dass es garantiert noch keine Entgleisungen gibt. Und das hat er geschafft.
Christian


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Neue (alte) Lünenschloss-Anlage 0038

#135 von Lucky Lutz , 24.05.2022 21:56

Hallo zusammen,

ich konnte heute eine schöne, gut erhaltene Lünenschloss-Anlage abholen. Sie ist ohne Versandkiste, aber dafür einem wirklich gut erhaltenen Zustand. Ein, zwei Autos fehlen, die Spitze der Wiad-Kapelle, eine Bahnsteig-Überdachung und das war es auch fast schon. Ein paar Bäume neigen zum Waldsterben, aber zumindest bei der Moba habe ich einen grünen Daumen, das wird also schon wieder. ;-)

Hier ein paar Bilder:









































Lünenschloss hat sich hier gleich mit drei Stempeln verewigt. Wofür steht die Nummer 67087? 1967, Anlage Nummer 87? Würde aber bedeuten mindestens 7 Anlagen pro Monat. Wäre ein bisschen viel, oder?

Die Gleisführung finde ich recht interessant. Auf dem Innenkreis lässt sich, dank der Stoppweichen, ein richtig langer Personenzug am Bahnhof abstellen. Auch typisch für die Lünenschloss-/Schaufensteranlagen: Der Wechsel von Innen- zu Aussenkreis ist nur in eine Richtung möglich. Die Züge mussten ja auch nur im Schaufenster fahren und es wurde nicht gespielt. :-)

Der sehr freundliche Verkäufer berichtete mir bei der Abholung, dass die Anlage wohl aus einem Spielwarengeschäft in Mannheim stammt. Passt. Nach dem Spielwarengeschäft gab es wohl nur einen weiteren Besitzer, was auch den guten Zustand. der Anlage erklären könnte.

Schönes Teil, wie ich finde.Eine gleiche Anlage von Lünenschloss habe ich bisher auch noch nicht gesehen.

Viele Grüße

Lutz


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RE: Neue (alte) Lünenschloss-Anlage 0038

#136 von kilowatt , 24.05.2022 22:35

Hallo, Lutz,

was steuerten denn die Kontaktgleisschalter?


Danke schön

Klaus


Bilder vom Bau unserer Anlage seht ihr hier:

https://www.mobablog.info/bloglist.php?user=452


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RE: Neue (alte) Lünenschloss-Anlage 0038

#137 von rapido200 , Gestern 00:47

Hallo Lutz,
da gratuliere ich!
Wenn Du schon Fehlteile aufführst, dann vergiss nicht den Dachständer für Telefonleitungen auf dem Stellwerk. Der fehlt aber überall.
Ich würde auch auf 1967 tippen, denn es sind ja schon die neuen Weichen drauf mit den ansteckbaren Antrieben. Die gab es vorher noch nicht.
Es fällt beim Stellpult auf, dass nur die Weichen für Gleis 1 und 2, sowie die von Gleis 3 und 4 elektrisch angetrieben sind. Daraus schließe ich, dass die dort eingebauten Kontaktgleisschalter die abwechselnde Fahrt je zweier Züge schalten. Sicher war es auch der Auftrag vom Arnold-Werk, auf weihnachtlichen Anlagen zu zeigen, was man mit Elektroweichen und Kontaktschaltern Tolles bewerkstelligen kann.
Übrigens fällt mir auch bei Deiner Anlage auf, dass Lünenschloss bei Zäunen offensichtlich ein Faible für 125°-Winkel hat. Du findest absolut nirgends einen 90°-Winkel.
Beim Bahnsteig (Busch) kann ich Dir vielleicht helfen - aber nur, wenn Du zu Laubsägearbeiten bereit bist.
Christian


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RE: Neue (alte) Lünenschloss-Anlage 0038

#138 von Lucky Lutz , Gestern 11:22

Hallo Klaus, hallo Christian,

Zitat von kilowatt im Beitrag #136
was steuerten denn die Kontaktgleisschalter?



Gute Frage. Das kann ich Dir noch nicht beantworten, da ich aktuell noch keine Zeit habe mich um die Anlage zu kümmern, sprich reinigen, testen etc. Ich vermute, dass es sich um Aufenthaltsschalter handelt, da Lünenschloss die auch auf anderen Anlagen, meist im Bahnhofsbereich, verbaut hat.

Zitat von rapido200 im Beitrag #137
Wenn Du schon Fehlteile aufführst, dann vergiss nicht den Dachständer für Telefonleitungen auf dem Stellwerk. Der fehlt aber überall.


Stimmt, der musste offenbar oft mit als erstes dran glauben, wenn das Stellwerk oder die Anlage umgeräumt wurde.

Zitat von rapido200 im Beitrag #137
Übrigens fällt mir auch bei Deiner Anlage auf, dass Lünenschloss bei Zäunen offensichtlich ein Faible für 125°-Winkel hat. Du findest absolut nirgends einen 90°-Winkel.



Du hast recht! Das war mir noch gar nicht so aufgefallen. Könnte sein, dass er das gemacht hat, weil damit der Gesamteindruck etwas geschmeidiger ist.

Zitat von rapido200 im Beitrag #137
Beim Bahnsteig (Busch) kann ich Dir vielleicht helfen - aber nur, wenn Du zu Laubsägearbeiten bereit bist.



Danke Dir, davon habe ich noch welche. Ralf Nolde hatte mir davon mal einige freundlicherweise überlassen.

Viele Grüße

Lutz


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